Kreuzkirche Wolfsburg

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Himmlisches Jerusalem:

Das Altarbild

entwurf_altarwand

Das Mosaik hinter dem Altar verdanken wir der Tochter des Kreuzkirchen-Architekten, Angela Gsaenger. Hier sehen Sie einen ihrer Entwürfe. Frau Gsaenger schrieb uns:

“Dass als Technik ein Marmormosaik gewählt wurde, liegt wohl daran, dass 2 Jahre vorher in St. Matthäus - München diese Art einer Altarwandgestaltung guten Anklang gefunden hat. Preislich war es auch günstiger als ein Kleinstein- oder Glasmosaik.”

Altarbild-wird-gebaut

“Zu der architektonischen Gestaltung des Kirchenraumes war es gegeben, die selben Steinmaterialien auch im Altarbild zu verwenden. Das Thema “Neues Jerusalem” ist eine Variante des selben Themas in St. Matthäus - München, wo das diesseitige Leben zusätzlich durch Golgatha versinnbildlicht worden ist. In Wolfsburg wurde aus der Offenbarung das Kapitel 21, Verse 12 - 21 ausgewählt - natürlich nur, was unfigürlich dargestellt werden konnte. Statt der Perlen die goldenen Tore nach den 4 Himmelsrichtungen. Figürliches kommt in Ihrer Kirche ja im Glasfenster, im Flügelaltar des Kindergottesdienstraumes sowie im Tafelbild des Gemeindesaales vor. Herr Pastor Münzenberg war damals sehr bemüht, mir immer neue Aufgaben zu stellen. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.

Ihre Frage, wie die Zusammenarbeit war, ist leicht zu beantworten. Ich habe einen Entwurf gemacht, der Architekt war damit einverstanden (anfangs der Kirchenvorstand nicht einstimmig). Die Marmorfirma Kiefer von Kiefersfelden Obb. hat nach meinen Werkplänen 1 : 5 die Ausführung übernommen.”

altarbild

Und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich der zwölf Geschlechter der Kinder Israel: von Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, von Mittag drei Tore, von Abend drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete, hatte einen Mess-Stab, ein goldnes Rohr, dass er die Stadt messen sollte und ihre Tore und Mauer. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. Und er maß ihre Mauer hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte. Und ihre Mauer war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Golde, gleich dem reinen Glase. Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelgestein. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalcedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren Perlen, und ein jegliches Tor war von einer einzigen Perle, und die Gassen der Stadt waren lauteres Gold wie durchscheinendes Glas.

Die Offenbarung des Johannes,
Kapitel 21, Verse 12 - 21

 

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