Kreuzkirche Wolfsburg

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Fenster

Fenster können viel: Sie lassen Licht und meist auch Luft in ein Gebäude. Sie stellen die Verbindung zwischen Innenraum und dem Außenbereich dar, indem sie in beide Richtungen Blicke ermöglichen. Oft prägen sie ganz besonders den Gesamteindruck eines Bauwerks.

Kirchenfenster können noch mehr: Sie erzählen Geschichten, sie laden zur Meditation ein.

Für die Kreuzkirche entwarf Angela Gsaenger, die Tochter des Architekten Gustav Gsaenger, mehrere bleiverglaste Fenster, von denen schließlich drei verwirklicht wurden. Die wunderschönen Entwürfe der nicht umgesetzten Motive Baum, Hahn und Pelikan - Sinnbilder für das Leben und für Jesus Christus - sehen Sie hier:

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entwurf_baum_k entwurf_hahn_k

Die Entscheidung der Kreuzkirchen-Bauherren fiel zugunsten der Symbole
Taube, Lamm sowie Trauben und Ähren.

Dafür gab es gute Gründe. Wenn Sie sich auf den nachfolgenden Seiten mit den Fenstern beschäftigen, erfahren Sie auch eine Menge über den christlichen Glauben - und sehen vielleicht die Kreuzkirche mit anderen Augen.

Wussten Sie übrigens, dass das englische Wort für Fenster, window, sich aus dem altisländischen vindauga herleitet? Das lässt sich mit “augenförmige Öffnung für den Wind” übersetzen. Das althochdeutsche augatora sah im Fenster ein “Tor in Form eines Auges”.

Eine Betrachtung zu dem Fenster, das Trauben und Ähren zeigt, folgt.
Vielleicht können Sie sich schon denken, was es symbolisiert?

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