Kreuzkirche Wolfsburg

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Ein Lichtzeichen:

Das Kreuz

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Das “Markenzeichen der Kreuzkirche”, wie zwei Konfirmandinnen das große Kruzifix in einer lesenswerten Analyse bezeichneten, wurde von dem Bildhauer Andreas Schwarzkopf entworfen und aus Holz angefertigt. Hier sehen Sie den Künstler rechts im Bild mit Pastor Münzenberg, dem ersten Pastor der Kreuzkirche. Andreas Schwarzkopf verband eine jahrelange Freundschaft und enge Zusammenarbeit mit Gustav Gsaenger. Besonders im süddeutschen Raum entstanden zahlreiche Gsaenger-Kirchen mit Kruzifixen oder Altargruppen von Schwarzkopf, mehrmals ergänzt durch Altarmosaiken und andere Arbeiten Angela Gsaengers.

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Unübersehbar ist das Kreuz schon durch seine Größe: Etwa fünf Meter ist es hoch. Anders als in den meisten Kirchen hängt es nicht in der Mitte über dem Altar, sondern umspannt die kleine Apsis neben der Kanzel. Zahlreiche Entwürfe Gustav Gsaengers belegen, dass ursprünglich eine zentrale Anbringung geplant war. Die letztlich gewählte Lösung lässt das Kreuz ebenso zur Geltung kommen wie das auf dem Altarmosaik dargestellte Himmlische Jerusalem - verbunden durch das von der Kanzel verkündete Wort.

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Andreas Schwarzkopfs Darstellung des Gekreuzigten macht aus dem Leid keinen Hehl und stellt doch Jesus Christus nicht als Opfer dar. Die aufrechte, königliche Haltung, der würdevolle Gesichtsausdruck, die schiere Größe und das Gold des Kreuzes lassen im geknechteten Menschen den Sohn Gottes erkennen: den Mensch gewordenen Gott, der uns mit ausgebreiteten Armen empfängt und segnet.

“Das dunkle Kreuz hat Gott zum Lichtzeichen gemacht für eine Welt, die verloren war, aber nun gerettet ist”, sagte Pastor Thormeier einmal in einer Predigt zum Kreuz. Sie können sie hier nachlesen.

Für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema sei Ihnen ein Besuch unserer Wissensdurst-Seite empfohlen.

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